Willkommen beim Dresdner Heidebogen
Dresdner Heidebogen

Der nächste Tag der Parks und Gärten findet am 14. Mai 2023 statt.

Tag der Parks und Gärten am 22. Mai 2022

Am 22. Mai 2022 findet der seit 2009 etablierte „Tag der Parks und Gärten“ im Dresdner Heidebogen statt. Mittlerweile zum 13. Mal präsentieren sich Park- und Gartenanlagen der Region, die mit viel Liebe und ehrenamtlichen Engagement gepflegt und erhalten werden. Es besteht die Möglichkeit, diese einzigartigen Kulturgüter gemeinsam zu entdecken und die zauberhafte Blütenpracht zu genießen. In den Garten- und Parkanlagen sind abwechslungsreiche Programme für Groß und Klein mit kulturellen Höhepunkten, Spiel und Spaß geplant.

Aktionen zum Tag der Parks und Gärten im Dresdner Heidebogen am 22. Mai 2022

Barockgarten Zabeltitz, Am Park 1, 01561 Großenhain
10:00 Uhr - Puppentheater
11:00 bis 16:00 Uhr - Brunch für/mit/durch alle Besucher - jeder kann seinen Imbiss mitbringen und es sich im Park gemütlich machen.

Es werden auch durch das Palais-Café Speisen und Getränke angeboten.
11:00 bis 16:00 Uhr - Barockgartenführungen, Livemusik, Tanzaufführungen, Bastelstraße für Kinder und Erwachsene
16:30 Uhr - Konzert für zwei Violoncelli mit dem Duo „Cellicatessen“ im Palais
20:00 Uhr - Abendführung im Barockgarten

Schloss Schönfeld, Str. der Jugend 1, 01561 Schönfeld
In der Zeit von 12.00 - 17.00 Uhr finden stündliche Schloss- und Parkführungen statt. Im Schloss-Café werden die Besucher mit Kaffee und Kuchen erwartet.

Schloss Lauterbach, Schlossallee 4, 01561 Ebersbach OT Lauterbach
10.00 bis 18.00 Uhr 
ab 10.00 Uhr Frühschoppen mit Live-Music MC-Band  
ab 13.00 Uhr Blasmusik mit der Zollkapelle Nürnberg
Den ganzen Tag über erwarten Sie Kaffee und Kuchen sowie Spezialitäten vom Grill. Es gibt stündliche Schlossführungen, einen Handwerker- und Künstlermarkt, ein umfangreiches Kinderprogramm sowie die geöffnete Bücherstube und den Blaulichtsalon. 

Staudengärtnerei Stübler, Am Heidehof 37, 01468 Moritzburg OT Steinbach
10.00 bis 17.00 Uhr
Gartenführungen 11.00., 13.00, 15.00 Uhr unter dem Motto „Was kann ich tun, wenn es im Garten immer trockner wird?“
Sie finden hier ein breites Angebot an winterharten Zierpflanzen und Gehölzen und zur Stärkung gibt es einen Imbiss mit Ausschank.

Schlosspark Oberau, Thomas-Müntzer-Ring 5, 01689 Niederau
Der Schlosspark Oberau öffnet ebenfalls sein Pforten. Es finden ein Kleinkunstmarkt sowie Führungen durch den Park und das Weinhäusel statt.

Schlosspark Hermsdorf, Else-Sommer-Str. 3, 01458 Ottendorf-Okrilla
10.00 – 17.00 Uhr
Der Morgen beginnt mit einem Frühschoppen an der Parkquelle und zur weiteren Stärkung gibt es Kaffee & Kuchen sowie Heißes vom Grill. 
Mit verschiedenen Führungen kann der Park erkundet werden. Beachten Sie die Aushänge vor Ort und die Informationen auf www.schlosspark-gesellschaft.de

Barockschloss Oberlichtenau, Großnaundorfer Str. 5, 01896 Pulsnitz
QR-Code geführter Lehrpfad des Barockgarten - Insgesamt 34 Stationen im Garten des Schlosses informieren kleine Täfelchen mit 
QR-Codes über die Geschichte und wichtige Hintergründe der einzelnen Elemente.

Bibelland Oberlichtenau, Am Schlosspark 2, 01896 Pulsnitz
Besichtigung der Ausstellungsscheune und Außenausstellung
Stärkungen durch Kaffee und Kuchen 

Park Bischheim, Hauptstraße, 01920 Haselbachtal OT Bischheim
Im Park Bischheim findet ein großes Park-Fest statt, welches ein ganztägiges abwechslungsreiches Programm bietet. Es präsentieren sich die Vereine der Gemeinde Haselbachtal mit zahlreichen Aktionen, unter anderem mit Gondeln auf dem Teich, Entenrennen und ein Konzert des Spielmannszuges Oberlichtenau. Der Unterhaltungskünstler Heiko Harig wird an diesem Tag moderieren. 
am Sonnabend davor - 21.05.2022 - Tanz und Feuerwerk

Hutberg Kamenz, Am Hutberg, 01917 Kamenz
Botanische Besonderheiten und die Aussicht vom 18m hohen Lessingturm kann man auf dem Hutberg erleben. Bei einer Führung wird Wissenswertes über die Parkanlage und die Sanierung des Turmes vermittelt. Voranmeldung unter Tel. 03578/312538
Für Imbiss und Ausschank sorgt die Hutberggaststätte.

Rhododendrongärtnerei Grüngräbchen, Rudolf-Seidel-Str. 1, 01936 Schwepnitz OT Grüngräbchen
Wir empfehlen die Besichtigung der 10 ha großen Schauanlage zur Hauptblüte der Rhododendren. Wer möchte kann eine Jungpflanze aus eigener Produktion erwerben. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. 

Broschüre zu den Teilnehmern des Tags der Parks und Gärten am 22. Mai 2022

Übersicht über die teilnehmenden Parks und Gärten in der Region Dresdner Heidebogen

Teilnehmende Parkanlagen

  • Schlosspark Hermsdorf bei Dresden

    Schlosspark Hermsdorf bei Dresden

    1218 wurde Hermsdorf erstmalig erwähnt. Unter der Familie von Carlowitz wurde der Schlossteich angelegt, das Schloss erweitert sowie die Papiermühle, die Schenke, die Schmiede und eine Stallung erbaut. Viele berühmte Persönlichkeiten prägten die Geschichte des Schlosses. Die Gräfin von Hoym ließ die Kapelle errichten und sorgte für das Recht, Gottesdienste abhalten zu dürfen. Die Gruft unter der Kapelle ließ Prinz Hermann in den 30ern des vergangenen Jahrhunderts für sich und seine Gattin errichten. Der Park im englischen Stil lädt mit seinen uralten Bäumen, der Teichanlage und den geschwungenen Wegen zum Spazieren ein.

    Hermsdorfer Schloßpark-Gesellschaft e.V.
    Else-Sommer-Str. 3
    01458 Ottendorf-Okrilla
    www.schlosspark-gesellschaft.de

    Weitere Sehenswürdigkeiten in Ottendorf-Okrilla:

    > Wanderung durch das Seifersdorfer Tal

  • Palais und Barockgarten Zabeltitz bei Großenhain

    Palais und Barockgarten Zabeltitz bei Großenhain

    Der Barockgarten Zabeltitz mit Palais und Altem Schloss gehört zu den größten und bedeutendsten, in seinen Grundzügen erhaltenen Parkanlagen nach französischem Vorbild in Sachsen.

    Im Jahr 1728 schenkte August der Starke das Anwesen Zabeltitz dem Reichsgrafen Christoph August von Wackerbarth.

    Der einzigartige Barockgarten wurde daraufhin durch den 3. Oberlandbaumeister Johann Christoph Knöffel angelegt. Zu bewundern sind alte Lindenalleen, begleitet von Hainbuchenhecken, wasserbauliche Anlagen, einzigartige Sandsteinskulpturen und ein im Englischen Stil gestalteter Gartenteil.

    Der Barockgarten Zabeltitz ist heute ganzjährig ein beliebtes Ausflugsziel und eine wunderschöne Kulisse für stilvolle Hochzeiten.

    Nähere Informationen erhalten Sie unter: 

    Zabeltitz-Information
    Am Park 1
    01561 Großenhain
    03522- 304277
    www.grossenhain.de
    E-Mail: zabeltitz@stadt.grossenhain.de

    weitere Sehenswürdigkeiten in Zabeltitz:

    Palais Zabeltitz

    Naturlehrpfad

    Bauernmuseum

    St.-Georgen-Kirche

  • Stadtpark Großenhain

    Stadtpark Großenhain

    Der größte und schönste Park der Stadt Großenhain ist der Stadtpark. Von 1875 bis 1893 als Volkspark angelegt, bietet er heute viele Freizeitmöglichkeiten im Grünen. Sportplätze, Tennisplatz, Fitnesspfad aber auch das dichte Netz an Parkwegen ziehen viele Freizeitsportler an. Das Stadtparkrestaurant „Mücke“ und der großzügige Abenteuerspielplatz mit Wasserspielbereich im Zentrum des Parks sind die beliebtesten Anziehungspunkte. Alle drei Jahre lockt das „erlebnisfest der SINNE“ tausende Besucher in den Park und verwandelt diesen in eine sinnliche Welt aus Kunst, Musik und Lichtinstallationen.

    2007 wurde der Park mit dem Prädikat „Sächsische Parkträume“ ausgezeichnet. Im Jahr 2011 erfolgte eine grundlegende Neugestaltung des Stadtparkes Großenhain, da ein Großteil des alten Baumbestandes durch einen Tornado 2010 zerstört wurde.

    Stadtpark Großenhain
    Pollmerallee 12
    01558 Großenhain

    Großenhain-Information
    Hauptmarkt 1
    01558 Großenhain
    03522- 3040
    www.grossenhain.de
    E-Mail: info@stadt.grossenhain.de

    weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe in Großenhain:
    > Museum Alte Lateinschule
    > Marienkirche
    > Karl-Preusker-Bücherei
    > Kulturschloss Großenhain mit Aussichtsturm Bergfried

  • Waldpark Kupferberg in Großenhain

    Waldpark Kupferberg in Großenhain

    Auf der höchsten Erhebung der Stadt, dem 159,40 m hohen Kupferberg, befindet sich der gleichnamige Waldpark. Einige geologische Aufschlüsse zeugen noch heute von der kurzen Zeit des Kupfererzabbaues, die den Namen des Berges prägten. Bis zu den dramatischen Ereignissen in Folge des Tornados 2010 war der Kupferberg der größte Waldbestand im Stadtgebiet von Großenhain.

    Seitdem sind große Flächen des Waldparks wieder aufgeforstet worden. Heute ist der Waldpark Kupferberg wieder ein beliebtes Ausflugsziel mit dem Aussichtsturm. Ein großer Kinderspielplatz und idyllische Sitzecken und viele Spazier- und Wanderwege laden ganzjährig zu einem Besuch ein.

    Waldpark Kupferberg
    Kupferbergstr. 6
    01558 Großenhain
    Parks und Gärten rund um Großenhain - Stadt Grossenhain

    Großenhain-Information
    Hauptmarkt 1
    01558 Großenhain
    03522- 3040
    www.grossenhain.de
    E-Mail: info@stadt.grossenhain.de

    weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe in Großenhain:
    > Museum Alte Lateinschule
    > Marienkirche
    > Karl-Preusker-Bücherei
    > Kulturschloss Großenhain mit Aussichtsturm Bergfried

  • Schlosspark und Schönfelder Traumschloss

    Schlosspark und Schönfelder Traumschloss

    Wissen Sie, wo sich der größte Straußfarnbestand Sachsens befindet? Im Schönfelder Schlosspark. Weiterhin findet man über 50 verschiedene Baum- und Straucharten, u.a. die Küsten-, Douglasie, Kanadische Hemlocktanne, Weymouths-Kiefer und wertvolle Rhododendrongruppen. Geschwungene Wege erschließen den Park entlang der Wasserflächen. Er stellt ein typisches Beispiel des gründerzeitlichen Landschaftsgartens dar und repräsentiert das Ideal bürgerlichen Naturverständnisses. Nach dem Kauf des Schlosses durch Max von Burgk wurde 1889 der Dresdner Gartenarchitekt Max Bertram mit der Anlage des Parkes beauftragt. Er ließ den Schlossteich verkleinern und nördlich zwei weitere Teiche anlegen. Zu dieser Zeit wurden verstärkt fremdländische Pflanzen aus aller Welt eingeführt und akklimatisiert.

    Traumschloss Schönfeld
    Förderverein Schloss Schönfeld 1996 e.V.
    01561 Schönfeld
    035248- 20360
    info@schloss-schoenfeld.de
    www.schoenfelder-traumschloss.de

    weitere Sehenswürdigkeiten in Großenhain:

    > Museum Alte Lateinschule
    > Marienkirche
    > Karl-Preusker-Bücherei

  • Schlosspark Lauterbach in der Gemeinde Ebersbach

    Schlosspark Lauterbach in der Gemeinde Ebersbach

    Der Schlosspark Lauterbach wurde um 1770 als spätbarocke Anlage im Stile des Rokoko geschaffen und im Laufe des 19. Jahrhunderts durch den Einfluss des englischen Stils zu einem Landschaftspark verändert. Diese Charakteristik ging in der Zeit nach 1945 zunehmend verloren. Im Jahre 2007 begann die Wiederherstellung der Anlage im Stile des englischen Landschaftsparks. Prägend für den Park sind der dominante Spiegelteich und das neu gestaltete Parkentrée. Von speziellem Interesse sind alte Baumbestände aus der Gründerzeit sowie Gehölz-Raritäten, wie Weymouth-Kiefer, Esskastanie, Silberlinde oder Platane. Es besteht ein klar gegliedertes Wegesystem, versehen mit ausreichend Ruhebänken, an Standorten mit reizvollen Sichtachsen.

    Förderverein Schloss und Park Lauterbach e.V.
    Schlossallee 4
    01561 Ebersbach OT Lauterbach
    035249- 78096 Fritz Baronner (Führung, Blaulichtsalon)
    0172 6631097 Gerd Werner (Bücherstube)
    www.schlosspark-lauterbach.de

    weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe:

    Kulturlandschaft Moritzburg

     

  • Staudengärtnerei Stübler in Moritzburg OT Steinbach

    Staudengärtnerei Stübler in Moritzburg OT Steinbach

    Aus einem Liebhabergarten von 1973 entwickelte sich rund 10 Jahre später ein Spezialbetrieb für winterharte Zierpflanzen. Bis zu 3500 Arten stehen in dem 2500 Quadratmeter großen naturnah angelegten Garten. Ein Rundweg führt durch alle Lebensbereiche der Pflanzenwelt, wie zum Beispiel Steingarten, Zwergseerosenteich, winterharte Kakteen und vorbei an der kleinen Garteneisenbahn mit maßstabgerechter Bepflanzung. Zu sehen sind Stauden und Gehölze aus aller Welt von Neuseeland bis zur Arktis und von Amerika bis Japan.

    Staudengärtnerei Stübler
    Am Heidehof 37
    01468 Moritzburg OT Steinbach
    Siegfried Stübler
    035243- 32541
    wi-zi-stuebler@t-online.de
    www.staudenstuebler.de

    weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe:

    Kulturlandschaft Moritzburg

     

  • Schlosspark Oberau in der Gemeinde Niederau

    Schlosspark Oberau in der Gemeinde Niederau

    Mit dem Bau eines Wehrturmes im Jahre 1274 beginnt die Geschichte der Schlossanlage. Aus dem Jahr 1286 ist der erste Umbau des Wehrturmes in einem wehrhaften Wohnturm bekannt. Die Ritter von Miltitz ließen 1550 und 1594 das Gebäude zu einem Renaissanceschloss umbauen. Das Schloss gehört heute zu den wertvollsten der gefährdeten Schlösser Sachsens. In der Zeit von 1807 bis 1878 wurde der zugehörige Park als englischer Landschaftspark angelegt.

    Förderverein Wasserschloss Oberau e.V.
    mit der Gemeinde Niederau
    Thomas-Müntzer-Ring 5
    01689 Niederau OT Oberau
    035243- 3360
    www.wasserschloss-oberau.de

    weitere Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Niederau:

    > Gellertberg Gemeinde Niederau
    > Freilichtbühne Gellertberg

  • ​​​​​​​Schlosspark Barockschloss Oberlichtenau

    ​​​​​​​Schlosspark Barockschloss Oberlichtenau

    1718 hatte Graf Christian Gottlieb von Holtzendorff das Rittergut Oberlichtenau geerbt. Um sein Erbe anzutreten, benötigte er eine standesgemäße Unterkunft. Deshalb ließ er ab 1724 ein Schloss errichten und einen Park in barockem Stil nach französischem Vorbild mit wertvollen Sandsteinplastiken (vor und hinter dem Gebäude) anlegen.
    1744 kaufte der berühmte sächsische Minister Graf Heinrich von Brühl Schloss und Park und ließ umfangreiche Veränderungen im Park vornehmen. So entstanden die klassischen Bereiche des Parterregarten und Boskettgarten, wobei letzterer durch das hüglige Gelände Einflüsse einer englischen Parkgestaltung erkennen lässt.

    Um die einzigartige Gartenanlage kennenzulernen und besser verstehen zu können, hat der Förderverein vom Barockschloss Oberlichtenau einen QR-Code geführten „Lehrpfad des Barockgartens“ mit 34 Stationen eingerichtet. Heute ist das Barockschloss Oberlichtenau eine beliebte Hochzeit- und Eventlocation.

    Barockschloss Oberlichtenau
    Event-Location
    Andreas von Hünefeld
    Großnaundorfer Straße 5
    01896 Pulsnitz OT Oberlichtenau
    www.Barockschloss-Oberlichtenau.de
    info@barockschloss-oberlichtenau.de
    Tel.: 01577 1577 669 

    weitere Sehenswürdigkeiten in Pulsnitz:

    > Bibelgarten Oberlichtenau
    > Bienenmuseum Oberlichtenau
    > Stadtmuseum Pulsnitz mit Blaudruck- und Pfefferkuchenwerkstatt

  • Bibelland und ​​​​​​​Bibelgarten Oberlichtenau

    Bibelland und ​​​​​​​Bibelgarten Oberlichtenau

    Garten und Freilichtmuseum – Beides ist der Bibelgarten in Pulsnitz OT Oberlichtenau.

    Auf dem Gelände der ehemaligen barocken Schlossgärtnerei befindet sich eine Ausstellung über Dinge des täglichen Lebens aus biblischer Zeit. Nicht nur biblische Geschichte wird hier anschaulich in Form originalgetreuer Nachbildungen. Neben einer Öl- und einer Weinkelter gehören ein Schafpferch, Hebekran und Beduinenzelt ebenso zur Ausstellung wie ein Brandopferaltar, Römische Kreuze, ein Felsengrab, Wachturm oder Brunnen. Eine kleine byzantinische Basilika, ein historischer Fasskeller, eine Töpferwerkstatt, ein Ikonenmuseum und eine große Bibelausstellung vervollständigen die Anlage. Zum besseren Verständnis wird die Teilnahme an einer Führung empfohlen. Es steht ein Grill- und Picknickplatz zur Selbstversorgung zur Verfügung.

    Bibelgarten Oberlichtenau
    Am Schlosspark 2
    01896 Pulsnitz OT Oberlichtenau
    cv-aktiv reiseDienst e.V.
    035955- 45888
    www.bibelgarten.de

    weitere Sehenswürdigkeiten in Pulsnitz:

    Schlosspark und Barockschloss Oberlichtenau

    Bienenmuseum Oberlichtenau

    Stadtmuseum Pulsnitz mit Blaudruck- und Pfefferkuchenwerkstatt

  • ​​​​​​​Park Bischheim im Haselbachtal

    ​​​​​​​Park Bischheim im Haselbachtal

    Der Park liegt im Ortsteil Bischheim der Gemeinde Haselbachtal und ist 5,6 ha groß. Davon sind 1,4 ha Teiche. Der Park ist in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im französischen Rokoko-Stil entstanden. Die letzten Besitzer des Parkes war die Familie von Bünau. Dazu gehörten auch das Schloss, das Rittergut und die Gärtnerei. Um 1800 wurde eine umfassende Erneuerung bzw. Verschönerung der Gebäude vorgenommen. In dieser Zeit setzte sich auch der englische Stil in der Gartenarchitektur durch. Im Park befindet sich ein Bestand von etwa 1000 Bäumen, wovon ein großer Teil älter als 200 Jahre ist. Der Park Bischheim ist der Anziehungspunkt der Gemeinde und wurde von vielen Bürgern, von der Vergangenheit bis in die Gegenwart, durch Restaurierungsmaßnahmen erhalten und aufgewertet. Entdecken Sie zu jeder Jahreszeit die Schönheit der Parkanlage und genießen Sie bei einem Spaziergang die Reize der Natur.

    Park Bischheim
    Hauptstraße, Bischheim
    01920 Haselbachtal
    Gemeinde Haselbachtal
    03578- 309360
    www.haselbachtal.de

    weitere Sehenswürdigkeiten in Haselbachtal:

    > Naturbühne Reichenau (Ortsteil Reichenau)
    > Heimatmuseum und Heimathaus (Reichenau)
    > Museum Vierseithof (Häslich)
    > Schauanlage und Museum der Granitindustrie (Häslich)
    > Segwaypark (Häslich)
    > Kulturmühle (Bischheim)
    > Karoline-Rietschel-Haus (Gersdorf)

  • Hutberg Kamenz

    Hutberg Kamenz

    Ursprünglich war der Hutberg nicht bewaldet. Der 18 Meter hohe Lessingturm wurde 1864 errichtet, im Jahr 2010 saniert und um sechs Meter erhöht. Der Kamenzer Gärtner Wilhelm Weiße, königlicher Hoflieferant und Ehrenbürger der Stadt, wirkte bei der Entstehung und Gestaltung der ehemaligen Grünanlage auf dem Hutberg circa 1893 wesentlich mit. Ein Teil seiner privaten Gärtnerei befand sich auf der linken Seite der Hutbergstraße unterhalb der heutigen Freilichtbühne. Hier pflanzte er mit Blaufichten den ersten „blauen Wald“ in Deutschland an.

    Hutberg Kamenz
    Am Hutberg
    01917 Kamenz
    Stadtverwaltung Kamenz
    03578- 379214
    www.kamenz.de

    weitere Sehenswürdigkeiten in Kamenz:

    > Museum der Westlausitz
    > Lessingmuseum Kamenz
    > Klosterkirche und Sakralmuseum St. Annen
    > Malzhaus Kamenz
    > Hauptkirche St. Marien

  • ​​​​​​​Rhododendrongärtnerei Grüngräbchen in Schwepnitz

    ​​​​​​​Rhododendrongärtnerei Grüngräbchen in Schwepnitz

    Über 250 Jahre haben sich sieben Generationen der Familie Seidel in ununterbrochener Folge dem Gärtnerberuf zugewandt. 1898 begann die Anzucht von Rhododendren in einem hundertjährigen Kiefernbestand nahe Grüngräbchen. Der heutige Betrieb umfasst ca. 5 ha Kulturfläche sowie ca. 10 ha Altbestände.

    Diese gesamte Fläche kann von April bis Mitte Dezember besichtigt werden.

    Es sind weit über 400 verschiedene Sorten und Arten der Rhododendron zu sehen, von der kleinsten Jungpflanze bis hin zu imposanten 140-jährigen Pflanzen mit bis zu sechs Metern Umfang. Besonderes Highlight ist der Blütentraum von April bis Ende Mai.

    Rhododendrongärtnerei Grüngräbchen
    T. J. Rudolf Seidel Rhododendronkulturen
    035797- 73542
    www.baumschule-seidel.de
    Rudolf-Seidel-Str. 1
    01936 Schwepnitz OT Grüngräbchen

    weitere Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde Schwepnitz:

Radrouten zum Tag der Parks und Gärten

Mit dem Fahrrad können die Parkanlagen des Dresdner Heidebogens erkundet werden. Die vom Netzwerk der Schlösser Parks und Gärten vorgeschlagenen, teils geführten Touren sind ca. 39 km bis 55 km lang und durch ÖPNV-Startpunkte für Städter besonders attraktiv. Einfach das Rad aus dem Keller holen und die reizvolle Heimat genießen!

Geführte Radtour „Rund um die Lessingstadt Kamenz“
Erholsame Fahrt durch die Wiesen, Felder und Wälder der Westlausitz um Kamenz, vorbei an einer Kette von 6 Teichen zwischen Rohrbach und Liebenau sowie dem größten Teich Sachsens, dem Großteich Deutschbaselitz. Von Prietitz bis Kamenz folgen wir dem Lauf der Schwarzen Elster. Im letzten Teil der Tour besuchen wir die historische Altstadt von Kamenz und lernen seinen berühmten Sohn Gotthold Ephraim Lessing etwas näher kennen. Außerdem folgen wir in Parks und Gärten den Spuren von Wilhelm Weiße, einem der bedeutendsten Koniferenzüchter Deutschlands.
     Start und Ziel: Parkplatz am Bahnhof Kamenz
     Zeit:  9:00 Uhr, Ende ca. 17:00 Uhr
     Streckenlänge: 39,3 km
Anmeldung erforderlich unter: info@rad-event-moritzburg.de, Tel. 0172 3500301

„Westradtour“
Die individuell zu fahrende Tour startet am Bahnhof Großenhain. Von da führt Sie die ausgeschilderte „Röderradroute“ bis zur Paulsmühle. In Kalkreuth treffen Sie auf den „Mühlenweg“, welcher Sie entlang der Röder über Cunnersdorf zum Traumschloss nach Schönfeld führt. Von Schönfeld fahren Sie durch die Teichlandschaften von Tauscha und Zschorna zurück an die Röder. In Rödern queren Sie den gleichnamigen Fluss in Richtung Ebersbach. Zur Gemeinde gehören der Naturpark Naundorf und das Schloss mit Park Lauterbach. Zurück in Großenhain lohnt ein Abstecher ins Stadtzentrum und auf den Kupferberg oder in den Stadtpark. Der Schlosspark Oberau und die Staudengärtnerei Stübler sind über den „Zille-Radweg“ zu erreichen. Der Barockgarten Zabeltitz ist in ca. 13 km über die „Röderradroute“ in nördlicher Richtung bequem zu erfahren.

„Ostradtour“
Fahren Sie vom Bahnhof Kamenz zum Hutberg mit Lessingturm. Auf der „Sächsischen Städteroute“ erreichen Sie Deutschbaselitz und wechseln in Richtung Norden auf den „Krabatweg“. Sie fahren entlang des Großteichs in die traumhaften Gefilde der Gemeinde Schönteichen. Nach dem Besuch des Dorfmuseums Zeißholz wechseln Sie auf den „Froschradweg“ und erreichen westwärts Bernsdorf. Weiter geht es zum Schlosspark Wiednitz. In Grüngräbchen besuchen Sie die Rhododendrongärtnerei. Jetzt wechseln Sie auf den „Heidebogenrundweg“ Richtung Schwepnitz. Von Schwepnitz geht es Richtung Gottschdorf nach Rohrbach durch herrliche Landschaften mit Hügeln und Teichen nach Liebenau. Da taucht auch der Hutberg wieder auf und Sie sind zurück in Kamenz. Den Park Bischheim, das Barockschloss und den Bibelgarten Oberlichtenau erreichen Sie über den „Granitweg“. Über die „Sächsische Städteroute“ gelangen Sie zum Schloss Hermsdorf.

Netzwerk der Schlösser, Parks und Gärten

Liebe Freunde der Gartenkultur,
die Parks und Gärten zählen in Sachsen zu den Glanzlichtern unseres kulturellen Erbes. Sie stellen die Kleinodien unserer Kulturlandschaft dar. In ihnen sind Kunst und Natur eine Symbiose eingegangen, die dem Maß des Menschen, seiner geistigen Entfaltung und ästhetischen Entwicklung entspricht.

Das trifft insbesondere auf die Region Dresdner Heidebogen zu. 2009 gründete sich hier das Netzwerk mit neun Garten- und Parkanlagen, die gemeinsam an einem Sonntag im Mai ihre Tore für Besucher öffnen und auf die ehrenamtlich mit viel Liebe gepflegten Anlagen aufmerksam machen. 

Auf diesem Wege sollen möglichst vielen Menschen die Augen dafür geöffnet werden, welch ein Refugium eine über die Jahrhunderte gewachsene Parkanlage im Verbund mit seinen einzigartigen Bauwerken darstellen kann. Außerdem werden botanische Kostbarkeiten präsentiert und nahegebracht, die bei uns an der Seite bemerkenswerter Architekturdenkmäler immer noch in einer verhältnismäßig hohen Dichte zu finden sind. Das stellen nunmehr bereits 21 Anlagen vom Park Bischheim über den Schlosspark Hermsdorf bis hin zum Barockgarten Zabeltitz eindrucksvoll unter Beweis.

Als Schirmherr für den „Tag der Parks und Gärten“ erfüllt es mich mit Freude und mit Stolz, dass diese Verdoppelung der Kräfte und Energien als Ergebnis in nur wenigen Jahren erreicht worden ist. Ich kann mir sehr gut vorstellen, welches hohe bürgerschaftliche Engagement diese Erfolge erst möglich gemacht hat. Es ist eine Leistung, die der gesamten Region und letztendlich dem Freistaat Sachsen in seiner Anziehungskraft insgesamt zugutekommt. Ich wünsche diesem Kulturereignis und Naturerlebnis auch in diesem Jahr wieder ein erfolgreiches Gelingen und allen Besucherinnen und Besuchern einen erlebnisvollen und erholsamen Tag in den Parks und Gärten unserer Region.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Matthias Rößler - Präsident des Sächsischen Landtags

Kriterien für den Beitritt

Anlagen, die Interesse haben dem Netzwerk "Schlösser, Parks & Gärten Region Dresden" beizutreten, haben folgende Mindestkriterien zu erfüllen:

  • ein aktiver Träger/Betreiber kümmert sich um Erhalt, Pflege und Entwicklung der Anlage (die Rechtsform ist dabei unerheblich)
  • es gibt eine Idee oder Vision zur Entwicklung der Anlage, es liegt ein Entwicklungskonzept vor
  • es ist Bebauung vorhanden, die als Schlechtwetter-Variante zur Verfügung steht
  • es finden bereits Feste und Veranstaltungen regelmäßig in der Anlage statt
  • es gibt Gästeführer, die durch die Anlage führen können
  • die Anlage verfügt über touristische Relevanz (Reiseanlass)
  • die Anlage ist nicht weiter als 50 km vom Zentrum der Region entfernt (Königsbrück)

Baumspenden des Netzwerkes des Schlösser, Parks und Gärten

  • Baumspenden des Netzwerkes "Schlösser, Parks und Gärten"

    Baumspenden des Netzwerkes "Schlösser, Parks und Gärten"

     

    Das Netzwerk der Schlösser, Parks und Gärten des Dresdner Heidebogens umfasst nunmehr 14 Schloss-, Park- und Gartenanlagen in der Region Dresdner Heidebogen und darüber hinaus. Insbesondere in den historischen Parks und Gärten ist eine große Herausforderung, den Baumbestand zu erhalten, zu pflegen und zu mehren. Unwetter, Trockenheit und andere Schädlinge setzen dem wertvollen Baumbestand erheblich zu.

    Aus diesem Grund ermöglicht das Netzwerk der Schlösser, Parks und Gärten in der Region Dresdner Heidebogen, im Landkreis Bautzen gemeinsam mit der Ostsächsischen Sparkasse, jedes Jahr 2 – 3 Baumspenden durch Neupflanzungen von Bäumen in den beteiligten Parkanlagen und setzt damit ein positives Zeichen für die Zukunft.

  • Ein Pflaumenbaum für den Schlosspark Oberlichtenau

    Ein Pflaumenbaum für den Schlosspark Oberlichtenau

    Im Rahmen der Netzwerkarbeit der Partner „Schlösser, Parks und Gärten im Dresdner Heidebogen“ fand am 17.11.2022 eine Baumspende im Schlosspark Oberlichtenau statt. Mit Engagement pflanzten der Schlossherr Andreas von Hünefeld, die Pulsnitzer Filialleiterin der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, Jana Schirmer und Nancy Neumann, Regionalmanagerin der LEADER-Region Dresdner Heidebogen, einen Pflaumenbaum "Hauszwetsche".

    Das gespendete Pflaumenbäumchen ist eine optimale Ergänzung zu den bereits vorhandenen Apfel- und Kirschbäumen im öffentlich zugänglichen Obstgarten des Barockschlosses. Weil Obstbäume einen wichtigen Lebensraum für zahlreiche Vögel und Insekten bieten, sind sie zudem besonders ökologisch wertvoll. Schon bald wird das Bäumchen köstliche Früchte tragen.

    Pflaumen zählen wegen ihres ausgezeichneten Geschmacks zu den ältesten Kulturobstsorten und werden bereits seit Tausenden Jahren angebaut. Weltweit gibt es etwa 2000 verschiedene Sorten. Der Pflaume spricht man heilende Eigenschaften zu. So regen sie den Kohlenhydratstoffwechsel sowie die Verdauung an. Aufgrund vieler enthaltener Vitalstoffe, wie Vitamine und Spurenelemente, trägt der Verzehr auch dem seelischen Wohlbefinden bei. In der Küche finden Pflaumen in unzähligen Rezepten Verwendung. Vom klassischen Pflaumenkuchen über Pflaumenmus und anderen Brotaufstrichen, bis hin zu herzhaften Gerichten, kombiniert mit Käse, Kartoffeln oder Fleisch, verwöhnen sie den Gaumen. 

    Zusammen mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden ermöglicht das Netzwerk „Schlösser, Parks und Gärten“, Baumspenden im Gebiet des Dresdner Heidebogens und setzt ein positives Zeichen für die Zukunft. Mit dieser Aktion wird zum Erhalt bedeutender Kulturdenkmäler in unserer Heimat beigetragen und ehrenamtliches Engagement gewürdigt. Die nachhaltige Weiterentwicklung und Gestaltung der Parkanlagen bilden außerdem einen wichtigen Beitrag für den Klima- und Umweltschutz.

  • Eine Blutbuche für den Park Bischheim

    Eine Blutbuche für den Park Bischheim

    Im Rahmen der Netzwerkarbeit der Partner „Schlösser, Parks und Gärten“ im Dresdner Heidebogen fand am 15.11.2022 eine Baumspende im Park Bischheim statt. Mit viel Liebe und Engagement wurde unter Anwesenheit des Bürgermeisters des Haselbachtals, Herrn Tobias Liebschner und der Pulsnitzer Filialleiterin der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, Frau Jana Schirmer, eine Blutbuche gepflanzt. Die Kinder der Kita „Haselmäuse“ aus Bischhheim, sorgten für die kulturelle Umrahmung der Aktion und halfen fleißig beim Befüllen der Pflanzgrube.

    Diese Spende kommt nicht ungelegen. Für jede Parkanlage ist es eine große Herausforderung, seinen Baumbestand zu erhalten, zu pflegen und zu mehren. Die Trockenheit in den letzten Jahren setzte dem Baumbestand erheblich zu. Umso mehr freut es die Gemeinde Haselbachtal, dass die Baumspende ihrer Anlage zugutekommt.

    Im Park Bischheim wurde unter Beachtung der denkmalpflegerischen Vorgaben, eine Blutbuche ausgewählt. Bis zu 30 Meter hoch und über 200 Jahre alt kann sie werden. Die Krone einer ausgewachsenen Buche kann bis zu 600 m² beschatten, ideal also für eine Parkanlage.

    Die Blutbuche ist eine Mutation der Rotbuche. Das Besondere ist die feurigrote Laubfärbung im Frühjahr, die auf das Fehlen eines Enzyms zurückzuführen ist. Circa 99 Prozent aller existierenden Exemplare sollen auf die Mutterbuche aus dem Jahr 1690 aus dem Possenwald nahe der Thüringer Stadt Sondershausen zurück gehen. Die systematische Zucht begann unter dem forstbegeisterten Fürsten, Günther Friedrich Carl II. von Schwarzenburg-Sondershausen, nachweislich ab dem Jahr 1860. Weltweit wurde der Handel ausgeweitet, u.a. nach Frankreich, England und Amerika.

    Zusammen mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden ermöglicht das Netzwerk „Schlösser, Parks und Gärten“, Baumspenden im Gebiet des Dresdner Heidebogens und setzt ein positives Zeichen für die Zukunft. Schon Konfuzius sagte vor über 2.500 Jahren: "Wer einen Baum pflanzt, wird den Himmel gewinnen." 

  • Baumspende für den Hutberg Kamenz

    Baumspende für den Hutberg Kamenz

    Im Rahmen der Netzwerkarbeit der Partner der Schlösser, Parks und Gärten im Dresdner Heidebogen fand am 15.09.2022 eine Baumspende auf dem Hutberg in Kamenz statt. Unter Anwesenheit des Kamenzer Filialleiters der spendenden Ostsächsischen Sparkasse Dresden, Thomas Winkler, der Vorsitzenden des Fördervereins Hutberg Kamenz e.V., Heidrun Pallmann sowie Mitarbeiterinnen des Dresdner Heidebogen e.V. und der Stadtverwaltung Kamenz, wurde gemeinsam eine Hängebuche gepflanzt. Damit das Bäumchen gut anwächst, übernimmt Frank Handrick, Mitglied des Kamenzer Hutberg-Fördervereins, die Pflege und das Gießen.

    Die Hängebuche ist eine Variante der Rotbuche und gilt neben der Blutbuche als bekannteste Zierform. Die Zweige fallen wie bei einer Wasserfontäne fast senkrecht herab. Sie ist häufig in Parkanlagen, aber auch wegen ihrer symbolischen Trauerform auf Friedhöfen sowie Orten des Gedenkens zu finden. Maximal 20 Metern Höhe erreicht die Hängebuche im Laufe Ihres bis zu 300-jährigen Lebens und gilt somit als größter mitteleuropäischer Baum in Trauerform. Besonders auffällig ist die herrliche Färbung im Herbst, welche je nach Sorte von goldgelb bis tiefrot variiert.

    Ursprünglich war der Hutberg nicht bewaldet. Der Lessingturm wurde 1864 errichtet, im Jahr 2010 saniert und um sechs Meter, auf heute 24 Meter erhöht. Ein wundervoller Blick in die umliegende Landschaft wird somit dem Besucher ermöglicht. Der Kamenzer Gärtner Wilhelm Weiße, königlicher Hoflieferant und Ehrenbürger der Stadt, wirkte bei der Entstehung und Gestaltung der ehemaligen Grünanlage auf dem Hutberg circa 1893 wesentlich mit. Unterhalb der heutigen Freilichtbühne pflanzte er mit Blaufichten den ersten „blauen Wald“ in Deutschland an. Der Hutberg Kamenz ist mit seinen botanischen Besonderheiten ein beliebtes Ausflugsziel und lädt zu jeder Jahreszeit zum Spazierengehen und Verweilen ein.

  • Eine Stieleiche für den Schlosspark Lauterbach

    Eine Stieleiche für den Schlosspark Lauterbach

    Im Rahmen der Netzwerkarbeit der Partner der Schlösser, Parks und Gärten im Dresdner Heidebogen fand die Pflanzung einer Stieleiche (Quercus robur L.) im Schlosspark des Schlosses Lauterbach statt.

    Diese Spende kommt für die Gemeinde Ebersbach und den Förderverein Schloss und Park Lauterbach e.V. sehr gelegen. Auch in dieser Parkanlage ist es eine große Herausforderung, seinen Baumbestand zu erhalten, zu pflegen und zukunftsfähig zu machen. Unwetter aber auch die Trockenheit setzte dem wertvollen Baumbestand erheblich zu. Umso mehr freut es die Bürger der Gemeinde Ebersbach und die Mitglieder des Fördervereins, dass die Baumspende in diesem Jahr an ihre Anlage gegangen ist.

    Die Stieleiche ist in ganz Europa verbreitet und gilt als der König des Waldes. In der Mythologie symbolisiert die Eiche Ewigkeit, Ausdauer, Kraft, Stärke, Wahrheit und Weisheit. In vielen Kulturen wurde die Eiche verehrt und mit Gottheiten, wie bei den Kelten und Germanen, mit Taranis und Thor sowie bei den Griechen und Römern mit Zeus und Jupiter, in Verbindung gebracht. Als Lebensbaum für das ewige Leben und Heil steht die Eiche im Christentum. Über 1000 Jahre alt und bis zu 50 Meter hoch kann eine Eiche in ihrem Lebensalter werden. Dank ihrer starken Pfahlwurzeln ist die Stieleiche äußerst sturmfest. Ihr Holz ist hart, sehr dauerhaft und gut zu bearbeiten. Daher wird es vielseitig genutzt. Eicheln waren wegen ihrer Stärke ein geschätztes Nahrungsmittel in Zeiten der Not, aber wegen der enthaltenen Bitterstoffe nur nach einer Behandlung genießbar. In der Rinde ist ein hoher Anteil Gerbstoffe enthalten, welche in der Pharmazie und in der Pflanzenheilkunde zur Anwendung kommen. Schon in der Antike war die Heilwirkung bekannt und wurde bei Hautproblemen, zur Blutstillung oder bei Magenbeschwerden eingesetzt. 

    Der Schlosspark Lauterbach wurde um 1770 als spätbarocke Anlage im Stil des Rokoko geschaffen und im Laufe des 19. Jahrhunderts  zu einem Landschaftspark im englischen Stil verändert. Diese Charakteristik ging in der Zeit nach 1945 zunehmend verloren. Im Jahre 2007 begann die Wiederherstellung der Anlage im Stil des englischen Landschaftsparks. Prägend für den Park sind der dominante Spiegelteich und das neu gestaltete Parkentrée. Von besonderer Bedeutung sind die alten Baumbestände aus dem 19. Jahrhundert sowie verschiedene Gehölz-Raritäten, wie Weymouth-Kiefer, Esskastanie, Silberlinde und Platane.

    Das Netzwerk der Schlösser, Parks und Gärten ermöglicht seit seiner Gründung jährlich Baumspenden in den beteiligten Anlagen und setzt damit ein positives Zeichen für die Zukunft. Der nächste Tag der Parks und Gärten findet am 22. Mai 2022 wieder in zahlreichen Schloss- und Parkanlagen der Region mit bunten Programmen für Groß und Klein statt und lädt zum Kennenlernen und Verweilen ein.

  • Eine Holländische Linde für den Barockgarten Zabeltitz

    Eine Holländische Linde für den Barockgarten Zabeltitz

    Im Rahmen der Netzwerkarbeit der Partner der Schlösser, Parks und Gärten im Dresdner Heidebogen fand am Mittwoch, den 10. November 2021 eine Baumspende im Barockgarten Zabeltitz statt. Mit viel Liebe und Engagement wurde unter Anwesenheit des Großenhainer OB, Dr. Sven Mißbach, dem Geschäftsbereichsleiter für Stadtkultur und Ordnung, Matthias Schmieder und Nancy Neumann, Regionalmanagerin des Dresdner Heidebogen e.V., eine Holländische Linde gepflanzt.

    Diese Spende kommt nicht ungelegen. Für jede Parkanlage ist es eine große Herausforderung, seinen Baumbestand zu erhalten, zu pflegen und zu mehren. In der Vergangenheit musste die Region des Dresdner Heidebogens mit einigen Unwettern kämpfen oder die Trockenheit setzte dem Baumbestand erheblich zu. Umso mehr freut es die Stadt Großenhain, dass die Baumspende an ihre Anlage gegangen ist.

    Die Holländische Linde ist ein klassischer Alleebaum. Sie wird aber auch als Schattenspender wegen seiner breit-pyramidenförmigen Krone in Parkanlagen geschätzt. Als Friedenssymbol wurde die Linde häufig nach Kriegen gepflanzt. Etwa 30 bis 40 Meter hoch ist ein ausgewachsener Baum. Besonders wertvoll ist die Holländische Linde für Bienen, Schmetterlinge und Falter. Der Lindenblütenhonig ist nicht nur eine Bereicherung für den Frühstückstisch. Er ist dazu noch sehr gesund. Aus den Lindenblüten lässt sich sowohl ein aromatischer Sirup herstellen als auch ein abwehrstärkender Tee, der unter anderem bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten eingesetzt wird.

    Der Barockgarten Zabeltitz mit Palais und Altem Schloss gehört zu den größten und bedeutendsten in seinen Grundzügen erhaltenen Parkanlagen nach französischem Vorbild in Sachsen. Der einzigartige Barockgarten wurde durch den 3. Oberlandmeister Johann Christoph Knöffel angelegt. Zu bewundern sind alte Lindenalleen, begleitet von Hainbuchenhecken, wasserbaulichen Anlagen, einzigartige Sandsteinskulpturen und ein im Englischen Stil gestalteter Gartenteil.

  • Baumspende für das Bibelland Oberlichtenau

    Baumspende für das Bibelland Oberlichtenau

    Im Rahmen der Netzwerkarbeit der Partner der Schlösser, Parks und Gärten im Dresdner Heidebogen fand am Wochenende eine Baumspende im Bibelland Oberlichtenau statt. Unter Anwesenheit der Pulsnitzer Filialleiterin der spendenden Ostsächsischen Sparkasse Dresden, Jana Schirmer, dem Dresdner Heidebogen e.V., dem Pulsnitzer Stadtrat, Holger Längert und der Vorsitzenden des Fördervereins Hutberg Kamenz e.V., Heidrun Pallmann, wurde gemeinsam mit dem Geschäftsführer des „Bibelland Oberlichtenau“, Maik Förster, ein Pfirsichbäumchen gepflanzt.

    Diese Spende kommt nicht ungelegen. Aufgrund von Sanierungs- und Baumaßnahmen zur Errichtung des Tochnibrunnens und des Jerusalemer Flüsterbogens, musste leider ein alter Pfirsichbaum weichen. Umso mehr freut es Herrn Maik Förster, dass die Baumspende in diesem Jahr an seine Anlage gegangen ist.

    Der Pfirsich steht in der christologischen Symbolik aufgrund seiner Dreiteilung in Fleisch, Stein und Samen unter anderem für „Dreifaltigkeit“. Als Symbol für Untersterblichkeit steht der Pfirsich in China. Das Land der aufgehenden Sonne ist das größte Pfirsich-Anbauland unserer Erde. Bereits vor 4.000 Jahren wurden dort die Bäumchen wegen ihrer zauberhaften Blüten kultiviert. Europas Hauptanbaugebiete befinden sich in Spanien, Italien und Griechenland. Weltweit gibt es ca. 3.000 verschiedene Pfirsichsorten.

    Das Bibelland Oberlichtenau ist Garten und Freilichtmuseum in einem. Auf dem barocken Gelände der ehemaligen Schlossgärtnerei befindet sich eine Ausstellung. Der Lebensalltag zu biblischer Zeit wird hier dargestellt und anhand von originalgetreuen Nachbauten veranschaulicht. Geschichte wird so für Jung und Alt erlebbar.

  • Eine Rotbuche für den Schlosspark Schönfeld

    Eine Rotbuche für den Schlosspark Schönfeld

    Im Rahmen der Netzwerkarbeit der Partner der Schlösser, Parks und Gärten im Dresdner Heidebogen fand heute eine Baumspende im Schlosspark des Schönfelder Traumschlosses statt. Mit viel Liebe und Engagement pflanzte das Netzwerk eine Rotbuche. Diese Spende kommt nicht ungelegen. Für jede Parkanlage ist es eine große Herausforderung, seinen Baumbestand zu erhalten, zu pflegen und zu mehren. In der Vergangenheit musste die Region des Dresdner Heidebogens mit einigen Unwettern kämpfen oder die Trockenheit setzte dem Baumbestand erheblich zu. Umso mehr freut es den Förderverein Schloss Schönfeld 1996 e.V., dass die Baumspende an seine Anlage gefallen ist.

    Die Buche ist eng verbunden mit der deutschen Geschichte. Zum Beispiel findet man sie in zahlreiche Ortschaftsnamen wieder.

    Wissenswertes: Weil das germanische Alphabet aus Runen in Stäbe von Buchenholz geritzt wurde, heißen unsere Lettern "Buchstaben" und unsere Schriftbände "Bücher". Die Rotbuche kommt auch mit stürmischem Wetter zurecht und ist widerstandsfähig gegen Krankheiten. Bis zu 45 Meter Höhe und ein Stammdurchmesser von bis zu 2 Meter kann sie erreichen. Die Krone einer ausgewachsenen Buche kann bis zu 600 m² beschatten, ideal also für eine Parkanlage. Wenn auch der „Tag der Parks und Gärten“ im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie nicht stattfinden konnte, ermöglichte das Netzwerk der Parks und Gärten diese Baumspende im Gebiet des Dresdner Heidebogens und setzte ein positives Zeichen für die Zukunft.

  • Ein Roter Spitzahorn für den Park Bischheim

    Ein Roter Spitzahorn für den Park Bischheim

    Im Rahmen der Netzwerkarbeit der Partner der Schlösser, Parks und Gärten im Dresdner Heidebogen, fand am 04.11.2020 eine Baumspende im Park Bischheim statt. Mit viel Liebe und Engagement wurde unter Anwesenheit der Bürgermeisterin des Haselbachtals, Frau Margit Boden und der Pulsnitzer Filialleiterin der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, Frau Jana Schirmer, ein Roter Spitzahorn gepflanzt. Die Kinder der Kita „Haselmäuse“ Bischheim halfen fleißig beim Befüllen der Pflanzgrube.

    Der Rote Spitzahorn (lat. acer platanoides) gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse. Er erfreut sich vom Austrieb im Frühjahr bis spät in den Herbst einer wunderbar leuchtenden purpurroten Blätterpracht. Er ist ein Augenschmaus für jede Parkanlage, welcher einem den Hauch des Gefühls des „Indian Summers“ verleiht. Die Blätter des Spitzahorns erinnern an eine ausgestreckte Hand. Die Rinde ist in der Jugend glatt, später wird sie durch viele kleine Furchen durchzogen. Dadurch besitzt sie die besondere Eigenschaft, dass sie nicht abblättert. Die Krone des Baumes wächst breitkugelig und ist somit ein hervorragender Schattenspender.

  • Zwei Robinien für die Parkanlage Barockschloss Oberlichtenau

    Zwei Robinien für die Parkanlage Barockschloss Oberlichtenau

    Im Rahmen der Netzwerkarbeit der Partner der Schlösser, Parks und Gärten im Dresdner Heidebogen wurden am Wochenende 07. - 08.11.2020 im Schlosspark des Barockschlosses Oberlichtenau zwei Robinien mit viel Liebe und Engagement gepflanzt. Der Ortschaftsrat Oberlichtenau spendete anlässlich des „Tag des Baumes“ die erste Robinie, Baum des Jahres 2020, für die Parkanlage. Seit 1952 wird in Deutschland jedes Jahr am 25. April der "Tag des Baumes" begangen. Traditionell werden an diesem Tag auf der ganzen Welt Baumpflanzungen vorgenommen, um das Bewusstsein um die Wichtigkeit der Bäume und Wälder zur stärken. Leider ist diese Aktion im April "Corona zum Opfer" gefallen und musste verschoben werden. Der zweite Baum wurde vom Netzwerk der Schlösser, Parks und Gärten gemeinsam mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden gestiftet. 

    Auch diesmal wurden die Bäume, bedingt durch die Corona-Pandemie, in zwei getrennten Aktionen gepflanzt. Mit zwei Vertretern des Ortschaftsrates, Frau Anja Moschke und Herrn Maik Förster, pflanzte der Schlossherr Freiherr Andreas von Hünefeld am Samstag den 07.11.2020 den ersten Baum. Am Sonntag den 08.11.2020 wurde dann der zweite Baum durch den Schlossherrn zusammen Frau Jana Schirmer, Filialleiterin der Ostsächsischen Sparkasse Dresden in Pulsnitz und der Regionalmanagerin der LEADER-Region Dresdner Heidebogen, Frau Nancy Neumann gepflanzt.

    Der Park des Barockschlosses Oberlichtenau hat nun an der alten historischen Treppe hinter dem Hippodrom zwei junge ca. 6 m hohe Robinien bekommen, die helfen sollen, das alte historische Bild wiederherzustellen. Die Bäume flankieren die Treppe und werden im Frühling mit Ihrer außergewöhnlichen Blütenpracht die Besucher verzaubern.

    Diese Spende kommt nicht ungelegen. Für jede Parkanlage ist es eine große Herausforderung, seinen Baumbestand zu erhalten, zu pflegen und zu mehren. Umso mehr freut es den Schlossherrn, dass die Baumspenden an seine Anlage gegangen sind.

    Den Bäumen wurde in einer kleinen Ansprache von Frau Moschke das Motto: „Auch wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch einen Baum pflanzen.“ mit auf den Weg gegeben.

    Wissenswertes: Die Robinie (lat. robinia pseudoacacia), auch unter dem Namen „Falsche Akazie“ bekannt, ist Baum des Jahres 2020. Sie zählt zu den meistgepflanzten Bäumen der Welt und verzaubert besonders durch seine außergewöhnliche Blütenpracht. Die großen weißen Blüten sind besonders bei den Bienen beliebt und sorgen für den aromatisch feinen Akazienhonig. Die Robinie gilt als Hoffnungsträger für den Klimawandel, da sie keine Ansprüche an den Standort stellt. Sie ist resistent gegenüber Trockenheit und Hitze, kommt mit wenig Nährstoffen aus, Salz im Boden oder auch Luftverschmutzung machen ihr nicht viel aus. Das Holz der Robinie findet als Baumaterial für Brücken, Boote oder Spielplätze Verwendung und wird wegen des hohen Brennwertes geschätzt. Für den Menschen sind die meisten Pflanzenteile giftig. Die Samen und Blätter sollten nicht verzehrt werden.

Nach oben